Update: Bundesprogramm für Ausbildungsbetriebe

16. Aug 2021

Die Ausbildungsprämien für Betriebe, die durch Neueinstellungen ihr Ausbildungsniveau während der Pandemie halten oder erhöhen, werden – rückwirkend zum 16.02.2021 – zunächst in bisheriger Höhe verlängert. Für das neue Ausbildungsjahr wurden die Prämien ab Juni 2021 von 2.000 Euro und 3.000 Euro auf 4.000 Euro und 6.000 Euro verdoppelt. Die Ausbildungsvergütung kann wie bisher bezuschusst werden. Diese Leistungen dürfen nun auch Unternehmen mit bis zu 499 Mitarbeitern (vorher 249) beziehen. Betriebe mit bis zu 4 Mitarbeitern erhalten pauschal 1.000 Euro, wenn sie ihre Ausbildungstätigkeit für mindestens 30 Tage fortgesetzt haben. Darüber hinaus wird die Übernahmeprämie bis Ende 2021 verlängert und auf 6.000 Euro verdoppelt. Auftrags- oder Verbundausbildung können ab einer Laufzeit von 4 Wochen unterstützt werden. Die Höhe der Förderung hängt von der Vertragslaufzeit ab, maximal bis zu 8.100 Euro. Künftig kann auch der Stammausbildungsbetrieb statt des Interimsausbildungsbetriebs die Förderung erhalten. Pandemiebetroffene Unternehmen können die Kosten für externe Abschlussprüfungsvorbereitungskurse für Auszubildende hälftig bis max. 500 Euro bezuschussen lassen. Für die Ausbildungsprämien, die Zuschüsse, die Übernahmeprämie für Kleinstunternehmen ist die Bundesagentur für Arbeit zuständig.

Foto: © rogerphoto / AdobeStock

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