Steuerthemen | Finanzen

Hier finden Sie ausgewählte Steuerinformationen - unsere Rubrik Finanzen aus der aktuellen meditaxa Ausgabe.

  • Zusammenveranlagung trotz langjähriger räumlicher Trennung

    Das Finanzgerichts Münster hat entschieden, dass auch langjährig (räumlich) getrennt lebende Ehegatten zusammen zur Einkommensteuer veranlagt werden können.

  • Zur fehlerhaften Abrechnung als „Praxisgemeinschaft“

    Steht ohne Zweifel (zum Beispiel bei Vorliegen eines Gemeinschaftspraxisvertrags) fest, dass Vertragsärzte in Gemeinschaftspraxis gearbeitet und nur nach außen das Bild einer Praxisgemeinschaft erweckt haben, sind die sie betreffenden Honorarbescheide auch zu berichtigen, ohne dass ein bestimmter Mindestanteil von Patienten vorliegt, die von beiden Ärzten behandelt worden sind.

  • Aufwendungen für Geburtstagsfeier eines Arbeitnehmers als Werbungskosten

    Nach neuer Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs kommt es für die steuerliche Berücksichtigung von Kosten für die Bewirtung von Gästen auf einer Veranstaltung bzw. Feier durch einen Arbeitnehmer nicht allein auf den Anlass (beruflich oder privat) der Feier an.

  • Bestandskräftiger Steuerbescheid: Korrektur bei Abweichung zwischen Steuererklärung und „eDaten“

    Ist ein Steuerbescheid unrichtig, weil dem elektronisch übermittelten Arbeitslohn nur eine landesweite programmgesteuerte Suche zugrundegelegt wurde, während der Steuerpflichtige noch Arbeitslohn aus einem zweiten Arbeitsverhältnis in einem anderen Bundesland bezog, den er in seiner handschriftlich ausgefüllten Einkommensteuererklärung auch in zutreffender Höhe erfasste, darf der Steuerbescheid auch nach Bestandskraft noch korrigiert werden, so das FG Düsseldorf.

  • Bestätigt: Delegation von Speziallaborleistungen ist kein Abrechnungsbetrug

    Bestätigt: Delegation von Speziallaborleistungen ist kein Abrechnungsbetrug

    Eine abrechenbare „eigene“ Speziallaborleistung setzt nach § 4 Abs. 2 S. 1 GOÄ angesichts der unklaren Konturierung des Begriffs der ärztlichen Aufsichtswahrnehmung in der Norm nicht voraus, dass der Arzt während des gesamten vollautomatisierten Analysevorgangs persönlich zugegen ist.

  • Sachbezüge: Einbeziehung von Versandkosten in die 44 Euro-Freigrenze

    Sachbezüge: Einbeziehung von Versandkosten in die 44 Euro-Freigrenze

    Sachbezüge, die Arbeitnehmern in Form von Waren oder Warenwertgutscheinen gewährt werden, z. B. Gutscheine/Waren von Internetanbietern oder auch Benzin, zählen grundsätzlich zu den lohnsteuer- und sozialversicherungspflichtigen Einnahmen.

  • Zur rechtssicheren Abrechnung zeitbezogener zahnärztlicher Leistungen über dem Schwellenwert

    Zur rechtssicheren Abrechnung zeitbezogener zahnärztlicher Leistungen über dem Schwellenwert

    Mindestanforderung für die Rechtmäßigkeit der Abrechnung zahnärztlicher Leistungen oberhalb des 2,3-fachen Gebührensatzes (sog. Schwellenwert) ist, dass hinsichtlich der in § 5 Abs. 2 S. 1 GOZ genannten Bemessungskriterien ein überdurchschnittlicher Aufwand vorlag.

  • Vertrauensschutz trotz doppelter Abrechnung von Leistungen des postoperativen Überwachungskomplexes

    Die EBM-konforme Abrechnung von Leistungen des postoperativen Überwachungskomplexes (Abschnitte 31.3 bzw. 36.3 EBM) setzt auch die Einhaltung der (allgemeinen) Abrechnungsbestimmungen in den Präambeln 31.3.1 und 36.3.1 EBM voraus.

  • Keine Tarifbegünstigung von Teilzahlungen

    Keine Tarifbegünstigung von Teilzahlungen

    Eine GbR betrieb eine psychotherapeutische Praxis und erzielte Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit, die sie durch Einnahmenüberschussrechnung ermittelte.

  • Aufbewahrung und Archivierung von elektronischen Kontoauszügen

    Der elektronische Kontoauszug gewinnt als Alternative zum Papier-Kontoauszug immer stärker an Bedeutung. Sie werden zunehmend in digitaler Form von den Banken an ihre Kunden übermittelt.

  • Berechnung der zumutbaren Eigenbelastung

    Berechnung der zumutbaren Eigenbelastung

    Bis zuletzt hat die Koalition über Korrekturen des Gesetzentwurfs zur Anpassung des Erbschaftsteuer-/Schenkungsteuergesetzes an die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts beraten. Nach letzten Änderungen insbesondere im Bereich der Besteuerung von Familienunternehmen, des Verwaltungsvermögens und des Kapitalisierungsfaktors beim Ertragswertverfahren liegt nunmehr eine Einigung vor. Die Neuregelungen sollen bereits rückwirkend ab dem 1. Juli 2016 angewendet werden.

Weitere meditaxa Finanzthemen

meditaxa 80/2017

  • Sonderabschreibung für Arztpraxen

    Werden bewegliche Wirtschaftsgüter wie z. B. Diagnosegeräte angeschafft, können kleine und mittlere Betriebe – unter weiteren Voraussetzungen – im Jahr der Anschaffung oder Herstellung sowie in den folgenden vier Wirtschaftsjahren zur normalen Abschreibung zusätzlich Sonderabschreibungen in Höhe von insgesamt bis zu 20 % in Anspruch nehmen.

  • Mindestlohn ab 1. Januar 2017: 8,84 Euro

    Für Buchhaltungsunterlagen gelten bestimmte Aufbewahrungsfristen (vgl. § 147 AO). Mit Ablauf der gesetzlichen Fristen können nachdem 31. Dezember 2016 insbesondere folgende Unterlagen vernichtet werden.

  • Sonderausgabenabzug für vom Erben nachgezahlte Kirchensteuer

    Nach dem Tod des Erblassers haben die Erben unter Umständen Nachzahlungen für Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer des Erblassers zu leisten; bei diesen Steuernachzahlungen handelt es sich um Nachlassverbindlichkeiten, die bei der Ermittlung der Erbschaftsteuer berücksichtigt werden (§ 10 Abs. 5 Nr. 1 ErbStG). Außerdem können Erben die nachgezahlte Kirchensteuer im Jahr der Zahlung als Sonderausgaben abziehen (§ 10 Abs. 1 Nr. 4 ErbStG)

  • Rückwirkung einer Rechnungsberichtigung

    Der Bundesfinanzhof übernimmt mit seiner Entscheidung vom 20.10.2016 die Auffassung des Europäischen Gerichtshofs aus dessen Urteil vom 15.9.2016, wonach die Berichtigung einer Rechnung des Unternehmers für eine von ihm erbrachte Leistung auf den Zeitpunkt der ursprünglichen Rechnungsausstellung zurückwirkt.

  • Vernichtung von Buchhaltungsunterlagen

    Für Buchhaltungsunterlagen gelten bestimmte Aufbewahrungsfristen (vgl. § 147 AO). Mit Ablauf der gesetzlichen Fristen können nachdem 31. Dezember 2016 insbesondere folgende Unterlagen vernichtet werden.

  • Förderung der Elektromobilität - Anwendungsregelungen des BMF

    Förderung der Elektromobilität - Anwendungsregelungen des BMF

    Mit dem „Gesetz zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität im Straßenverkehr“ vom 7. November 2016 werden ab 2017 vom Arbeitgeber gewährte Vorteile für das elektrische Aufladen eines privaten Elektrofahrzeugs oder Hybridelektrofahrzeugs des Arbeitnehmers im Betrieb des Arbeitgebers steuerbefreit.

  • Doppelte Besteuerung von Alterseinkünften

    Doppelte Besteuerung von Alterseinkünften

    Seit Ende 2007 bezog ein Steuerpflichtiger eine Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung hatte er nur bis 1964 aus einem Ausbildungsverhältnis und ab 1970 aus einem Angestelltenverhältnis geleistet.

  • Umsatzsteuer-Erklärungen: Kein Anspruch auf Abgabe in Papierform wegen Sicherheitsbedenken

    Für einen selbstständig tätigen Rechtsanwalt stellt die Abgabe der Umsatzsteuererklärung in elektronischer Form keine „unbillige Härte“ dar, wenn er bereits über einen Laptop mit Internetzugang verfügt, mit dem er den Schriftverkehr mit den Mandanten erledigt, und bereits die Erklärung für das Vorjahr elektronisch abgegeben hat und daher nicht ersichtlich ist, dass er nach seinen persönlichen Kenntnissen nicht zur elektronischen Abgabe in der Lage wäre.

  • Einigung über Erbschaftsteuer-Reform

    Einigung über Erbschaftsteuer-Reform

    Bis zuletzt hat die Koalition über Korrekturen des Gesetzentwurfs zur Anpassung des Erbschaftsteuer-/Schenkungsteuergesetzes an die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts beraten. Nach letzten Änderungen insbesondere im Bereich der Besteuerung von Familienunternehmen, des Verwaltungsvermögens und des Kapitalisierungsfaktors beim Ertragswertverfahren liegt nunmehr eine Einigung vor. Die Neuregelungen sollen bereits rückwirkend ab dem 1. Juli 2016 angewendet werden.

  • Gründungszuschuss: Einkommen und Vermögen spielen keine Rolle

    Gründungszuschuss: Einkommen und Vermögen spielen keine Rolle

    Der Gründungszuschuss ist eine Kann-Leistung, auf die kein Rechtsanspruch besteht, sondern die nach dem Ermessen der Arbeitsagenturen gewährt wird.

  • Erbschaftsteuer des überlebenden Partners einer nicht ehelichen Lebensgemeinschaft

    Nach einem Beschluss des Bundesfinanzhofs vom 30.8.2016 ist es verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, dass der überlebende Partner einer nicht ehelichen Lebensgemeinschaft erbschaft steuerrechtlich nicht wie ein Ehegatte oder eingetragener Lebenspartner in Steuerklasse 1 fällt und ihm auch kein Freibetrag zusteht.

meditaxa 79/2016

  • Integrierte Versorgung bei ärztlichen Gemeinschaftspraxen

    Integrierte Versorgung bei ärztlichen Gemeinschaftspraxen

    Bei der integrierten medizinischen Versorgung werden zwischen dem Arzt und der Krankenkasse Verträge nach dem Sozialgesetzbuch V abgeschlossen.

  • Finanzbehörden wollen Ärzte strenger prüfen

    Finanzbehörden wollen Ärzte strenger prüfen

    Theoretisch ist jeder Unternehmer zur Abgabe einer Umsatzsteuererklärung verpflichtet - bei Ärzten verzichteten viele Finanzämter in der Vergangenheit aber darauf, weil man davon ausging, dass in Arztpraxen fast ausschließlich umsatzsteuerbefreite Heilbehandlungen durchgeführt werden, bzw. die Kleinunternehmergrenze von 17.500 Euro nicht überschritten wird.

  • Keine Steuerbelastung bei gleitender Generationennachfolge

    Keine Steuerbelastung bei gleitender Generationennachfolge

    Wird ein Betrieb, ein Teilbetrieb oder der Anteil eines Mitunternehmers an einem Betrieb unentgeltlich übertragen, so sind bei der Ermittlung des Gewinns des bisherigen Betriebsinhabers die Buchwerte anzusetzen.

  • Künstlersozialabgabe: Ja oder nein?

    Die Künstlersozialabgabe ist für viele ein bürokratisches Ärgernis. Wer zahlungspflichtig ist und wer nicht, ist oft nicht unmittelbar klar. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Der Beitragssatz sinkt im kommenden Jahr von 5,2 auf 4,8 Prozent. Doch die Frage, wer zahlen muss, bleibt.

  • Verlagerung von Einnahmen und Ausgaben

    Freiberufler ermitteln ihren Gewinn in der Regel nicht durch eine Bilanz sondern anhand einer Einnahme- Überschussrechnung. Anders als in der Buchführung gilt hier nicht das Realisationsprinzip, sondern das Zufluss- und Abflussprinzip.

  • Auslagenersatz richtig berechnen: Porto- und Versandkosten

    Auslagenersatz richtig berechnen: Porto- und Versandkosten

    Nach den Bestimmungen des § 10 GOÄ können neben den für die einzelnen ärztlichen Leistungen vorgesehenen Gebühren Versand- und Portokosten berechnet werden, sofern eine Berechnung in § 10 Abs. 3 nicht ausdrücklich ausgeschlossen ist.

  • Seit 2005 gültige Rentenbesteuerung nicht verfassungswidrig

    Seit 2005 gilt für die Besteuerung von Altersrenten aus der gesetzlichen Rentenversicherung und Renten aus berufständischen Versorgungseinrichtungen das System der sog. nachgelagerten Besteuerung.

meditaxa 78/2016

meditaxa 77/2016

  • Läuft die Erbschaftsteuer aus?

    Läuft die Erbschaftsteuer aus?

    Eigentlich sollte die neue Erbschaftsteuerreform schon längst unter Dach und Fach sein. Nachdem unter der Federführung von Finanzminister Wolfgang Schäuble relativ zeitnah nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes ein erster Referentenentwurf ausgearbeitet wurde, sah es zunächst so aus, als werde eine neue Erbschaftsteuerreform fristgerecht auf den Weg gebracht.

  • Verbindliche Auskunft: Antrag für Wert bei Gebühr-Bemessung entscheidend

    Verbindliche Auskunft: Antrag für Wert bei Gebühr-Bemessung entscheidend

    Der Wert für die Bemessung der Gebühr, die für eine verbindliche Auskunft durch die Finanzbehörde zu entrichten ist, richtet sich nach dem Antrag und wird in Anlehnung an den Streitwert eines gerichtlichen Verfahrens berechnet. Dies stellt der Bundesfinanzhof (BFH) klar.

  • Bewirtung von Geschäftspartnern

    Bei Bewirtung von Geschäftspartnern oder Kunden dürfen seit dem Jahr 2004 nur noch 70 Prozent der Bewirtungskosten als Betriebsausgabe abgezogen werden.

  • Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge

    Angesichts des ab 2017 vereinbarten automatischen Informationsaustausches zwischen verschiedenen Ländern über Finanzkonten hat der Bundesrat eine Überprüfung der Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge in Höhe von 25 Prozent gefordert.

  • Benzinkosten bei Dienstwagen

    Benzinkosten bei Dienstwagen

    Können Nutzer eines Dienstwagens die selbst bezahlten Benzinrechnungen bei der Steuer absetzen?

  • Vorsteuerabzug: Gelieferte Gegenstände bei fehlender Artikelnummer oder Herstellerbezeichnung genau zu beschreiben

    Der Vorsteuerabzug für gelieferte Gegenstände setzt, sofern Artikelnummern oder Herstellerbezeichnungen nicht erkennbar sind, eine zur Identifizierung geeignete Beschreibung der Beschaffenheit der Gegenstände voraus. Dies stellt das Finanzgericht (FG) Hamburg klar.

  • Gewerbliche Abfärbung bei einer Ärzte-GbR

    Gewerbliche Abfärbung bei einer Ärzte-GbR

    Die Einkünfte einer Ärzte-GbR sind insgesamt solche aus Gewerbebetrieb, wenn die GbR auch Vergütungen aus ärztlichen Leistungen erzielt, die in nicht unerheblichem Umfang ohne leitende und eigenverantwortliche Beteiligung der Mitunternehmer-Gesellschafter erbracht werden. Zu diesem Ergebnis kam der BFH und bestätigte damit die bisherige Rechtsprechung.

  • Umsatzsteuer für Leistungen einer Zahnarztkooperation

    Umsatzsteuer für Leistungen einer Zahnarztkooperation

    Dass auch für Zwecke der Umsatzsteuer eine klare und eindeutige Regelung in einem Gesellschaftsvertrag bedeutend ist, zeigt ein Urteil der Finanzrichter aus Münster.

  • Einspruchsfrist bei Übermittlung der Erklärung via Elster

    Einspruchsfrist bei Übermittlung der Erklärung via Elster

    Vor dem Finanzgericht Niedersachsen war die Rechtzeitigkeit eines Einspruchs streitig.

  • Bonusmeilen nicht privat nutzen

    Auf Dienstreisen erworbene Bonusmeilen dürfen nicht einfach privat genutzt werden:

  • Zuflusszeitpunkt regelmäßig wiederkehrender Einnahmen

    Das Finanzgericht Köln hatte darüber zu entscheiden, zu welchem Zeitpunkt der jährliche Versicherungsbeitrag zu einer Direktversicherung durch Entgeltumwandlung als zugeflossen gilt und damit bei der Ermittlung der abzuführenden Lohnsteuer zu berücksichtigen ist.

meditaxa 76/2016

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Aktuelle Steuerthemen | meditaxa 81

  • Vereinbarkeit von elektronischer Kommunikation und ärztlicher Schweigepflicht

    Vereinbarkeit von elektronischer Kommunikation und ärztlicher Schweigepflicht

    Der Alltag im 21. Jahrhundert wird dominiert von elektronischer Kommunikation – wir chatten, mailen oder telefonieren via Internet. Dabei ist das Thema Datenschutz ein wichtiger Faktor, der sich immer mehr in den Vordergrund drängt, vor allem bei sogenannten „Berufsgeheimnisträgern“.

  • Meer Erholung auf dem Land

    Meer Erholung auf dem Land

    Treffen sich Calcium, Natrium, Jod und Magnesium und andere Mineralstoffe im mehr als 20 Grad Celsius warmen Wasser und überlegen: „Wem können wir heute einheizen?“ – Das ist nicht der Anfang eines Kalauers, sondern das Erfolgsrezept der Mineral- und Thermalheilbäder.

  • Ortsübliche Miete setzt sich aus Kaltmiete zzgl. der nach der Betriebskostenverordnung umlagefähigen Kosten zusammen

    Ortsübliche Miete setzt sich aus Kaltmiete zzgl. der nach der Betriebskostenverordnung umlagefähigen Kosten zusammen

    Unter ortsüblicher Miete für Wohnungen vergleichbarer Art, Lage und Ausstattung ist die ortsübliche Bruttomiete, das heißt die Kaltmiete zuzüglich der nach der Betriebskostenverordnung (BetrKV) umlagefähigen Kosten, zu verstehen. Dies stellt der BFH in einem Fall klar, in dem es um den Werbungskostenabzug bei verbilligter Vermietung nach § 21 Absatz 2 EStG ging.